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Erste Bauarbeiten

29.03 bis 02.05 2004

Für die Verankerungen der einzelnen Abschnitte des Thermalquellenstegs werden erste Bohrlöcher erstellt. Die Bohrlochtiefe beträgt je nach Felsbeschaffenheit 20-45 cm. Die Spezialisten der Felssicherungsfirma OPAL fertigen die Verankerungen für die beiden Hängebrücken an. Vom Publikum kaum beachtet fliegt ein Helikopter der Air Glacier die vorgefertigten Teile der sogenannten Buthanbrücke ein. Die Verankerungsstahlkabel werden anschliessend eingehängt.

Schwierigste Phase

03.05. bis 11.05.2004

Nach dem praktisch problemlosen Baubeginn folgt ein heikler Abschnitt. Der Winter hat sich zurückgemeldet. Eisige Kälte, ein Gemisch von Schnee und Regen erschweren die Arbeiten.

Im brüchigen Fels halten die Verankerungen nicht. Das Anspitzen eines Felsbrockens – Vorarbeit zur Geröllsicherung durch Betonierung – führen leider zu dessen Ablösung. Er kracht mit Getöse ins Dalaschluchtbett. Die Stegroute muss geändert werden. Die kontinuierlich Steigung wird durch einen steileren Abschnitt ergänzt. Der zukünftige Steg führt jetzt weiter oben entlang der Felswand bis zur ersten Hängebrücke.

Ausgerechnet während dieser schwierigen Bauphase begutachten Leute vom kantonalen Flussbauamt, einige Zunfträte und Hermann Rovina den Fortschritt der Arbeiten. „Super Arbeit“ lautet ihr Kommentar.

 

Spektakuläre Arbeiten oder die Natur verzeiht dem Menschen

12.05. bis 28.05.2004

Gleichsam als Anerkennung der schwierigen Konstruktionen erbarmt sich die Natur und schickt herrliches Frühsommerwetter für die nachfolgenden Arbeiten. Das reizt zum Fotografieren.

Ein Helikopter der Air Glacier fliegt die vorgefertigte Treppen unter Beisein des gesamten Zunftrates und einiger neugieriger Zuschauer ein. Besonders stolz ist Marco Marty auf die gelungene Einpassung der steilen Treppe, welche in unmittelbarer Nähe des gischtenden und tosenden Wasserfalls an die gegen die gegenüberliegende Felswand führt und millimetergenau stimmt. Der berechtigte Stolz eines gewissenhaften und exakten Handwerkers.








Letzte Arbeiten vor der Eröffnungsfeier

29.05.2004 bis 19.06.2004

Das Eröffnungsdatum rückt immer näher. Noch sind etliche Arbeiten nicht durchgeführt. Der Boden bis zum eigentlichen Schluchteingang ist unstabil und sumpfig. Gemeindearbeiter und einige Zunftmitglieder stellen sich zur Verfügung zur Trockenlegung des Weges mittels eines Vlies. Im Wald muss der Steg mit Kabelzügen verankert werden. Das erledigen unsere Spezialisten von der OPAL.

Am Eröffnungstag, am 19.06.2004 sind alle Arbeiten bis auf ein paar Details fertig.

 
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